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In der Europäischen Mobilitätswoche und am Autofreien Tag soll die Bevölkerung bewußt die Vorzüge einer autofreien Umwelt erleben und genießen können. Zu Fuß gehen, Radfahren und Öffentliche Verkehrsmittel bekommen den Raum, der ihnen zusteht.
Die Initiative ist nicht als Einmalaktion zu verstehen, sondern soll andere Maßnahmen einer nachhaltigen und klimagerechten Verkehrsgestaltung unterstützen und zu einer langfristigen Änderung des Verkehrsverhaltens führen.
Entstehung und Rückblick
Um einen Beitrag zu einer zukunftsfähigeren Entwicklung im Verkehrsbereich zu leisten rief das französische Ministerium für Umwelt und Raumordnung am 22. September 1998 zu "Mobil - ohne eigenes Auto!" auf: 35 französische Städte folgten diesem Aufruf. Der Tag stieß auch in der Bevölkerung auf große Resonanz. In Anbetracht dieses großen Erfolgs entschied die Europäische Kommission, in Hinkunft alljährlich am 22. September einen Autofreien Tag zu organisieren.
Unterstützend wurde im Jahr 2002 die Mobilitätswoche - von 16. bis 22. September - ins Leben gerufen, der Autofreie Tag bildet dabei den Höhepunkt der Woche. Die Mobilitätswoche bietet die Möglichkeit, Aktionen über mehrere Tage hinweg durchzuführen oder eine Woche lang jeden Tag einen unterschiedlichen Themenschwerpunkt zum Bereich Verkehr setzen.
2000 Netze machen mobil - 70 Gemeinden
2001 Autofrei Einkaufen - 120 Gemeinden
2002 sanft mobil die Freizeit genießen - 150 Gemeinden
2003 Autofrei zur Schule - 175 Gemeinden
2004 Junge Wege sicher, gesund und umweltfreundlich - 200 Gemeinden
2005 Sprit sparen mit Bus und Bahn fahren! 323 Gemeinden
2006 Klimawandel 279 Gemeinden
2007 autoFREIzeit 406 Gemeinden
2008 Europäische Mobilitätswoche - 388 Gemeinden
2009 Europäische Mobilitätswoche - 401 Gemeinden
Unterstützung durch das Klimabündnis:
Klimabündnis koordiniert seit dem Jahr 2000 mit Förderung des Lebensministeriums die Initiative in Österreich. Die Zahl der teilnehmenden Gemeinde steigert sich von Jahr zu Jahr.
Anmeldung
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