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Bis zum Jahr 2050 werden zwei Drittel der Menschheit in Ballungsräumen leben. Die Anziehungskraft von Städten scheint ungebrochen zu sein.Was sind die Gründe? Ist es die Arbeitsplatzsituation und damit die Hoffnung auf (bessere) Arbeitsplätze? Sind es bessere soziale und kulturelle Infrastrukturen, wie Schulen, Krankenhäuser, Kinos, Theater usw.? Fehlen attraktive Verkehrsverbindungen zwischen Stadt und Umland,wodurch die Landflucht begünstigt wird? Warum zieht es eine älter werdende Gesellschaft wieder zurück ins Stadtgetümmel?
Viele europäische Städte leiden stark unter Verschmutzung, Lärm und Unfällen. Dies wird in der Regel von einem übermäßigen Einsatz von Privatfahrzeugen verursacht, denn 75 % der Fahrten in EUGroßstadtregionen werden mit dem Auto unternommen. Es wird erwartet, dass die Gesamtzahl der in städtischen Gebieten zurückgelegten Kilometer bis 2030 um weitere 40 % steigen wird. Viele Städte haben diese Bedrohung zu spät oder noch gar nicht wahrgenommen und versuchen nach wie vor, durch Stadtautobahnen, Parkgaragen etc. autogerechte Städte zu schaffen. Der Umstieg auf E-Autos ist zu hinterfragen. Demgegenüber können Städte mit einem klaren Bekenntnis zum Öffentlichen Verkehr, die ihre sauberen elektrischen Verkehrssysteme - wie S- und U-Bahnen, Stadtbahnen und Obusse - konsequent fördern und zu einem Markenzeichen machen, die Lebensqualität und Wirtschaftskraft wesentlich steigern. Der Frage, wie Stadtentwicklung und umweltverträglicher Öffentlicher Verkehr aufeinander abgestimmt werden müssen, werden die 7. Internationalen Salzburger Verkehrstage 2009 nachgehen.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Alle weiteren Infos im Folder zum Download.
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